Keine Steuern auf Ihr Schweizer Konto Home > Swiss bank accounts > Steuern
Es wird in der Schweiz keine Steuer auf Ihr Geld erhoben, auch nicht auf Ihre Kapitalerträge oder Zinsen. Zu dieser Regel gibt es nur zwei Ausnahmen: Ausnahme 1: Konten in Schweizer Franken Wenn Sie Ihr Konto in Schweizer Franken führen, müssen Sie eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den gesamten Zinsertrag Ihres Kontos zahlen. Diese 35 % werden von der Bank einbehalten und dann an die schweizerischen Steuerbehörden abgeführt (ohne Namensnennung). Sie bekommen also nur 65 % des Zinsertrags ausbezahlt. Wir möchten benachdrucken, dass die meisten unserer Kunden Ihre Konten nicht in Schweizer Franken führen (sondern lieber in US-Dollar, Pfund, Euro usw.) und daher diese Steuer nicht zu leisten brauchen. Außerdem, wenn Sie unbedingt ein Konto in Schweizer Franken möchten, können Sie Ihren Bankier bitten, Ihr Geld in einem Geldmarktfonds anzulegen, da dieses von der Verrechnungssteuer ausgenommen ist.
Ausnahme 2 : US-Personen Wenn Sie eine US-Person sind und Wert auf Diskretion legen, sollten Sie Ihr Schweizer Bankkonto nicht zum Anlegen in US-amerikanische Wertpapiere verwenden. Bei der Eröffnung Ihres Konto fragt man Sie bei der Bank, ob Sie eine US-Person sind, d. h., ob Sie Staatsbürger der USA sind, im Besitz einer Green Card sind oder aus anderen Gründen in den USA steuerpflichtig sind. Wenn Ihre Antwort „ja“ lautet, müssen Sie entweder die Bank instruieren, Ihr Geld NICHT in US-amerikanische Wertpapiere anzulegen, oder hinnehmen, dass die Bank dem IRS Angaben über Ihre US-Anlagen offenlegt.
Wir wiederholen noch ein Mal: Die Schweiz erhebt keine Steuern auf Schweizer Bankkonten und die beiden beschrieben Ausnahmen zu dieser Regel stellen in der Praxis kein Problem dar. Dabei sprechen wir ausschließlich von schweizerischen Steuern. Wir empfehlen, dass Sie sich bei Ihrer zuständigen Steuerbehörde erkundigen, ob Sie für Konten in der Schweiz in Ihrem Land Steuern entrichten müssen.
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